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Was lehrt Buddha?

Im Zentrum von Buddhas Lehre steht kein Gott, oder eine göttliche Lehre, sondern der Mensch in seiner Situation in einer Welt, die als ein Ort der Unbeständigkeit, der Gier, des Hasses und der Ungewissheit gesehen wird.


Nichts in der Welt ist von Bedeutung. Trotzdem sind alle Wünsche und Handlungen darauf ausgerichtet das eigene Ich zu bestätigen und zu stärken.

Der Mensch ist gefangen in seinem eigenen Ego und getrieben von einem Drang nach Sein und Haben. Leidvoll, weil nichts von Dauer ist und bewahrt werden kann.

Wünsche und Sehnsüchte nicht, Freunde nicht, Jugend, Gesundheit und das Leben nicht. Alles ist in einem ständigen Wechsel, vergänglich.

Aus diesem Grund unbefriedigend und leidvoll. Damit ist keine Verneinung des Lebens, oder Pessimismus verbunden, sondern das Leid zum Leben gehört.


Es gibt aber auch Momente des Wohlbefindens, der Freude und des Glücks. Doch auch sie sind nur vorübergehend. Es ist mehr als nur Traurigkeit, Trübsal, Schmerz, Angsterfahrung, Isolation, Todesgewissheit, sondern der Ausdruck für die Fesselung an der Welt.


Im Buddhismus geht es um die Einsicht und die Zusammenhänge des Lebens. Ein Zustand des dauerhaften Wandels und um die Erkenntnis, dass das Begehren nach eigenem haben, die Leidenschaft, Sehnsüchte, persönlicher Erfüllung, Ansehen, Ruhm etc. nie voll erfüllt werden können.

Hass und Gier, sind die Ausdrücke, die als Ich-Sucht gelten. Diese beherrschen die Welt und werden vom Buddhismus als „Leiden“ gekennzeichnet.

Buddha verurteilt nicht das Streben nach persönlicher Erfüllung, oder des eigenen Glücks, er fordert keine Besitzlosigkeit oder Armut.

Dies ist nicht verwerflich, sondern die Gier nach immer mehr Reichtum und der Hass und Neid ist schlimm.

Der Buddhismus will die Eigenschaften des Menschen der Überwindung der Ich-Beschäftigung stärken.


Das Ziel ist eine gelassene Einstellung zu sich und der Welt.

Auffällig ist dabei, das nicht von einem Gott, Glaube, religiösen Geboten und Sünden gesprochen wird.

Der Buddhismus ist keine Religion im üblichen Sinne, sondern eine Lebensweise, die die eigene Verantwortung und habsüchtige Wünsche und Bedingungen zu durchschauen und eliminieren versucht.


12.6.13 18:31

Letzte Einträge: Buddha, Wie wird man Buddhist???, Buddhistischer Tempel in Japan..., Feiertage und Feste

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Saskia Mond (20.6.13 10:58)
Der Text ist super gut geschrieben, ich habe so viel über den Buddhismus gelernt was ich noch nicht wusste.
Nachdem ich deine Beiträge zum Buddhismus gelesen habe, habe ich mir wirklich überlegt zum Buddhismus über zu gehen...Schreib bitteeee noch mehr, ich liebe deine Texte!!!!

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